Mittels einer Querschnittsstudie in Pennsylvania sollte geklärt werden, ob die soziale Herkunft einen Einfluss auf das Auftreten von Karies bei Jugendlichen hat. Außerdem wurde untersucht, inwieweit Unterschiede im Verhalten bei der Mundhygiene und im Besuch von Zahnärzten bestehen und ob diese zu den sozialen Ungleichheiten führen. Die Hypothese, dass eine niedrigere gesellschaftliche Stellung mit einem höheren Kariesrisiko einhergeht, konnte bestätigt werden. Obwohl jedoch Kinder aus Familien mit niedrigem sozialen Status ihre Zähne weniger häufig putzten, seltener eine Fissurenversiegelung erhielten und ihr letzter Zahnarztbesuch weiter zurücklag, waren diese Umstände nicht ursächlich für die erhöhte Kariesprävalenz bei niedrigem sozioökonomischen Status.