Zwischen Parodontitis und Karies als den am häufigsten auftretenden oralen Erkrankungen wird eine inverse Beziehung vermutet. Um diese Hypothese zu bestätigen, wurden zusätzlich zu klinischen Parametern die Konzentrationen zweier für diese Erkrankungen typischer Bakterienspezies im Speichel japanischer Probanden bestimmt. Dabei zeigte sich eine negative Korrelation zwischen Porphyromonas gingivalis als Hauptpathogen bei Parodontitis und dem als Kariesauslöser bekannten Streptococcus mutans. Sowohl die klinischen als auch die mikrobiellen Befunde sprechen dieser Studie nach für eine inverse Beziehung zwischen den beiden Erkrankungen.