Ausgabe 3 ⁄ 2010, Beitrag Nr. 1

Strahlende ABC-Schützen
Zahnpflege darf auch nach Schuleintritt nicht zu kurz kommen

(IME/Frankfurt) 1. September 2010. Aufregung und Vorfreude zukünftiger Erstklässler sind groß. Das neue Abenteuer Schule steht bevor. Dazu gehört auch die bunte Schultüte, die die Augen der I-Dötzchen leuchten lässt. Kleine süße Überraschungen und Utensilien für den Schulanfang können genauso darin sein wie eine coole Zahnbürste und Zahnpasta, damit die Mundhygiene stimmt.

In jedem Fall bedeutet die Umstellung auf ein Leben mit Stundenplan und Hausaufgaben eine Anpassung der ganzen Familie an einen neuen Tagesablauf.
Ganz gleich auf welchen Tagesrhythmus sich die frisch gebackenen Grundschüler individuell einstellen müssen: Zweimal täglich Zähneputzen morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen muss als festes Ritual darin verankert sein! Und damit nicht nur die Milchzähne, sondern auch die neu wachsenden bleibenden Zähne kariesfrei strahlen können, sind weitere „goldene“ Regeln zu beherzigen:

1. Nur Zahnpasta mit Fluoriden verwenden, das stärkt den Zahnschmelz und damit die Widerstandskraft der Zähne gegen Karies.

2. Bis zum vollendeten 6. Lebensjahr ist eine Kinderzahnpasta mit 500 ppm Fluorid angesagt, danach sollte idealer weise auf eine Juniorzahnpasta mit 1.000 ppm Fluorid umgestiegen werden. Aber auch eine Erwachsenen-Zahnpasta mit maximal 1.500 ppm Fluorid ist nach Ansicht von Experten ab dem 7. Lebensjahr in Ordnung.

3. Die richtige Putztechnik heißt K.A.I.: Zuerst die Kauflächen, dann die Außenseiten und schließlich die Innenseiten der Zähne reinigen.

4. So lange bis die Kinder flüssig schreiben können, sollten Eltern das Putzergebnis ihrer Kleinen nicht nur nachkontrollieren sondern deren Zähne auch noch einmal nachputzen.

Ebenso wie auf die Zahnputzgewohnheiten kommt es auf die Gewohnheiten beim Essen und Trinken an, damit der Nachwuchs mit Freude und Erfolg lernen kann. Unerlässlich ist das Frühstück als Basis für einen leistungsstarken Start in den Tag. Kleine Frühstücksmuffel lassen sich zumindest dazu bewegen ein Glas Milch oder Saft zu trinken, bevor sie aus dem Haus gehen. Dafür gibt man ihnen dann etwas mehr Verpflegung für die erste Frühstückspause in der Schule mit. Wichtig ist eine phantasievolle, kindgerechte Zubereitung des Essens. Kinder brauchen regelmäßige Mahlzeiten sowie geregelte Zwischenmahlzeiten als Energienachschub.

Konzentrations- und Leistungsausdauer beim Lernen können auch durch kleine süße Rationen wie z.B. einem Stück Obstkuchen oder einer Handvoll Gummi-bärchen oder einem Kakaogetränk direkt unterstützt werden, und so kann man außerdem unkontrollierbarem Heißhunger auf Süßes vorbeugen. Denn wer sich abwechslungsreich und ausgewogen ernährt, muss auf süße Genüsse nicht verzichten.



Abdruck honorarfrei - IME, Frankfurt/M. als Quellenangabe und Beleg erbeten.

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